"Professionalisierung und Profilbildung
 in Weiterbildungsnetzwerken"

 

Tagungsdokumentation

(download als .zip-Datei - folgt bald)

Inhalt

Posterausstellung
Begrüßung
Bildung(s)Regionen - Regionale Vernetzung in der Praxis
Kommunalpolitik und Weiterbildung
Bildungsbedarfsentwicklung in der Region
Regionale Beteiligungsstrategien der Weiterbildung
Regionale Netzwerke auf ihrem Weg
Perspektiven, Rück- und Ausblicke

Tagungsdokumentation


Die Tagungsdokumentation umfasst zum einen kurze Zusammenfassungen der jeweiligen Beiträge und Diskussionen, zum anderen die ausführlichen Präsentationen der ReferentInnen, soweit diese zur Verfügung gestellt wurden.

9.30 Uhr Posterausstellung
  Im Rahmen der Posterausstellung stellte sich das Gastgeber-Projekt
„Professionalisierung und Profilbildung in Weiterbildungsnetzwerken“
in seinem Ansatz und den Ergebnissen vor.

Die Poster können Sie hier einsehen:
Das Projekt stellt sich vor
Der Regionale Weiterbildungsbeirat in Brandenburg
Bildungsbedarfsentwicklung
Weiterbildung und Kommunalpolitik
Weiterbildung und regionale Entwicklung


Desweiteren stellten sich die Projekte
Der Zweite Bildungsweg an der VHS Dahme-Spreewald
LANDaktiv
Pro Lebensqualität – Bündnis für die Region Fürstenwalde

vor.
Anfang  
10.00 Uhr Begrüßung
  In der Eröffnungsrede betonte Herr Burkhard Jungkamp, Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport im Land Brandenburg einerseits die Bedeutung der Weiterbildung, andererseits jedoch auch die Herausforderungen der Weiterbildung bedarfsgerechte Angebote für das Land Brandenburg bereit zu stellen.
Rede

Prof. Dr. Joachim Ludwig, Leiter des Projektes: „Professionalisierung und Profilbildung in Weiterbildungsnetzwerken“ stellte anschließend die Projektziele und einige Projektergebnisse vor. Vor diesem Hintergrund leitete er zur Zielsetzung der Konferenz über, in deren Mittelpunkt die Möglichkeiten und Grenzen der Weiterbildung stehen, sich als Partner regionaler Entwicklung zu zu positionieren.
Einleitender Vortrag
Anfang  
10.30 Uhr Bildung(s)Regionen - Regionale Vernetzung in der Praxis
  Mit Fokus auf die beiden Fragestellungen:

1. Wie kamen die jeweiligen Projekte zustande - wie erfolgte die Zusammenführung einer gesellschaftlich relevanten Entwicklungsaufgabe und der Weiterbildungseinrichtung? Hat die Weiterbildung die Entwicklungsaufgabe/das Thema „entdeckt“ oder wurde WB beauftragt?

2. Welche Bedeutung hat(te) für die Projektrealisierung die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen? Welche Partner gibt es/ worin besteht die Zusammenarbeit?

stellten sich folgende Projekte vor:

Großeltern in der Familienbildung: Frau Petra Schmugge, Volkshochschule Brandenburg
LANDaktiv: Cornelia Kühl (Team) (Angebote)
LEWUS - Lernende Einrichtungen der Weiterbildung in Umbruchsituationen: Frau Faulseit, Frau Gernentz und Frau Kron

Anfang  
11.30 Uhr Kommunalpolitik und Weiterbildung
  Theoretische Impulse zum Verhältnis von Kommunalpolitik und Weiterbildung
Anhand der Principal-Agent-Theorie: Herr Prof. Dr. Joachim Ludwig

Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Weiterbildungspraxis und Kommunalpolitik zur übergeordneten Frage: Wie arbeiten Kommunalpolitiker und die Weiterbildung auf der regionalen Ebene zusammen, um regionale Entwicklungsaufgaben gemeinsam anzugehen und zu bearbeiten?

• Herr Carsten Saß, Dezernent und Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend, Gesundheit und Soziales, Dahme-Spreewald
Herr Saß führte aus, dass er in den beiden Akteuren Prinzipal und Agent keine feststehende Konstellation zwischen Kommunalpolitik und regionalem Weiterbildungsbeirat, sondern einen Prozess mit jeweiligen Rollen sieht, den es auszugestalten gibt. Er betonte die gute Zusammenarbeit von Weiterbildung und Kommunalpolitik im Landkreis Dahme-Spreewald. Befördert wird sie durch seinen Vorsitz im regionalen Weiterbildungsbeirat, so dass Herr Saß die Weiterbildungslandschaft seiner Region sehr gut kennt.

Frau Birgit Hübner, Beigeordnete für Jugend, Soziales, Schule und Sport/ Kultur und Bildung, Brandenburg an der Havel
Frau Hübner betonte die Bedeutung und Relevanz von Weiterbildung, die sich auch in ihrem beruflichen Handeln widerspiegelt. Mit dem Leiter und den MitarbeiterInnen der Volkshochschule Brandenburg an der Havel hat sie einen sehr engen Kontakt und pflegt die direkte Kommunikation. Als gemeinsames Schwerpunktthema für die Stadt Brandenburg wurden Angebote im Bereich der Familienbildung konzipiert und umgesetzt.

• Herr Norbert Mickosch, Leiter der Volkshochschule Fürstenwalde, Oder-Spree
Herr Mickosch machte auf die fehlende politische Unterstützung der Weiterbildung aufmerksam. Er engagiert sich im Zuge der Kürzungen in diesem Bereich seit Jahr 2004 im Bündnis Pro Lebensqualität, einem Zusammenschluss von Kultur- und Bildungseinrichtungen aus der Region Fürstenwalde. Den Vorteil regionaler Bündnisse, wie dem Bündnis Pro Lebensqualität gegenüber dem regionalen Weiterbildungsbeirat sieht Herr Mickosch in dem engen regionalen Verbund, der über einen ganzen Landkreis nicht mit gleicher Intensität und inhaltlicher Zusammenarbeit möglich wäre.

Herr Dr. Klaus Benthin, Leiter der Heimvolkshochschule Seddiner See
Herr Dr. Benthin konnte beide Seiten gleichermaßen vertreten: zum einen als Leiter einer Weiterbildungseinrichtung, die sich in dem Profil sehr stark regional ausgerichtet hat und zum anderen als engagierter Kommunalpolitiker. Mit dem landwirtschaftlichen Bezug und der Kooperation mit einer Vielzahl von Partnern, ist es ihm gelungen eine große Zahl interessanter Projekte zu initiieren, die sich positiv auf die Entwicklung von Gemeinden auswirken. Zudem bietet die Heimvolkshochschule am Seddiner See Weiterbildungen im Bereich der Kommunalpolitik und Gemeindeentwicklung an, in denen diese Erfahrungen und Erkenntnisse einfließen. Herr Dr. Benthin vertrat eine regional verantwortungsbewusste Position, die aus seiner Sicht gleichermaßen von Politik und Weiterbildung eingefordert werden kann.
Anfang  
13.00 Uhr Bildungsbedarfsentwicklung in der Region
  Um sich als Einrichtung mit den jeweiligen Angeboten auf die Region als dem sozialen Umfeld einlassen zu können, bedarf es einer systematischen Bildungsbedarfsentwicklung. Inwieweit dies durch die Weiterbildungseinrichtungen im Land Brandenburg bereits umgesetzt wird und worin mögliche Herausforderungen bestehen, waren zentrale Inhalte des Projektes.

Dazu wurden zunächst 2 Ergebnisse des Projektes vorgestellt:

Methoden und Verfahren der Bildungsbedarfsentwicklung in den Weiterbildungseinrichtungen im Land Brandenburg
Mandy Goltz & Janine Rehfeldt
Programmanalyse – Umsetzung regionaler Bildungsbedarfsentwicklung in Angebote
Claudia Löwenberg & Franziska Schaar

Ergänzt wurde dieser inhaltliche Punkt der Bildungsbedarfsentwicklung durch die Darstellung der Untersuchung „Weiterbildung im öffentlichen Raum – Bedürfnisse und Bedarfe am Beispiel der Region Dahme-Spreewald“ der Humboldt-Universität zu Berlin unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gieseke.
Frau Inga Börjesson gab einen Einblick in den theoretischen Hintergrund, die Projektidee und –konzeption, sowie den konkreten Bedarfslagen im Landkreis Dahme-Spreewald.
Vortrag
Anfang  
13:45 Uhr Regionale Beteiligungsstrategien der Weiterbildung
  Für viele Einrichtungen und Projekte stellt sich die Frage wie die aktive Beteiligung der Weiterbildung an der regionalen Entwicklung aussehen und erfolgreich umgesetzt werden kann.
Der Vortrag „Weiterbildung und Regionalentwicklung - Regionalentwicklung und Weiterbildung“, den Herr Dr. Michael Thomas vom Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien e.V. gehalten hat, greift diese Frage auf. Vor dem Hintergrund seiner vielfältigen Projekterfahrungen reflektierte Herr Thomas das Konzept der Regionalisierung als Chance, aber auch als Anforderung an Weiterbildung.
Anfang  
14.00 Uhr Regionale Netzwerke auf ihrem Weg
  Im Land Brandenburg gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Ansätzen der Beteiligung von Weiterbildung an regionaler Entwicklung. Wie vielfältig die Möglichkeiten sind, zeigten die vier Projekte, die sich erfolgreich in regionale Belange „einmischen“.

In der Darstellung ihrer Zugänge folgten die ReferentInnen den Fragen:
• Worin besteht der regionale Bezug in den jeweiligen Ansätzen?
• Wie lautet Ihre regionale Beteiligungsstrategie?
• Was für Hindernisse sind Ihnen auf Ihrem Weg begegnet?
• Wie gehen sie mit diesen Herausforderungen und Hindernissen um?
• Welche Perspektive verfolgen Sie?

Folgende Projekte stellten sich vor:
Lernende Region Uckermark - Gemeinwesenarbeit: Frau Marion Piek
Zweiter Bildungsweg an der Volkshochschule Dahme-Spreewald: Herr Dr. Thomas Drescher
Pro Lebensqualität - Bündnis für die Region Fürstenwalde: Herr Norbert Mickosch
LASA Brandenburg – Regionalbüro für Fachkräftesicherung: Frau Silke Bigalke
Anfang  
15.00 Uhr Perspektiven, Rück- und Ausblicke
  Prof. Dr. Joachim Ludwig
  Moderiert wurde die Veranstaltung durch Herrn Prof. Dr. Joachim Ludwig

 

 

 



 

webmaster: Heinrich Kanstein